Thor - Thorheiten

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Thor


Ich arbeite seit über 20 Jahren mit Menschen mit "besonderem" Hilfe- und Förderbedarf. Oft ist dabei von "Autismus", "Autismus-Spektrum-Störung", "geistiger oder seelischer Behinderung" sowie "psychischen Erkrankungen" bzw. "Störungen" die Rede. Mir ist wichtig, dass hinter all den Begriffen der Mensch nicht verschwindet. Jeder Mensch ist irgendwie besonders - im Gegensatz zu mitunter eher hilflosen als hilfreichen Etikettierungen. Statistisch gesehen gelten in Deutschland rund 10 Prozent der Menschen als "behindert" und rund ein Drittel der Menschen pro Jahr mindestens einmal als "psychisch krank". Insofern schreibe ich gelegentlich über Menschliches, Allzumenschliches.

Eine demütige - und durchaus frohgemute - Anerkennung der eigenen Grenzen halte ich für hilfreich, um Respekt und Toleranz für das Leben der Anderen - Menschen, Tiere und übrige Mitgeschöpfe - zu entwickeln. Insofern hege ich Sympathie für jene (nicht ausschließlich) wissenschaftlichen Ideen und Richtungen, die eben keinen Alleingültigkeitsanspruch vertreten oder auf "Perfektion" drängen. Besonders angetan haben es mir einige konstruktivistische / konstruktionistische und humorvoll-provokante Ansätze. Ahnend, dass ich wenig weiß, versuche ich, das Wundern und Staunen nicht komplett zu verlernen.

Der Geschichte meines Vornamens auf der Spur, beschäftige ich mich in meiner Freizeit seit Jahrzehnten mal mehr, mal weniger mit Mythologie und im weitesten Sinne "heidnischer" Spiritualität und Religion - was ausdrücklich die Erkenntnis einschließt, dass z.B. in Dortmund Fußball zur Religion erhoben werden kann.

Als Musikliebhaber begeistere ich mich für Klänge, welche die alltäglichen Sphären transzendieren. Dann und wann teile ich Hildegard von Bingens Wahrnehmung, Musik sei die Sprache der Engel. Allerdings schätze ich vor allem jenen Krach, der den Verdacht nahelegt, dass Trolle oder andere Plagegeister dahinter stecken.


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